Flexibel studieren in Coronazeiten

Flexibel Studieren durch ein Fernstudium oder Abendstudium
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Studieren, wie es zum eigenen Leben passt:

In der modernen Universitätswelt erfreut sich Flexibilität im Studium einer wachsenden Beliebtheit. Viele Immatrikulierte ziehen es vor, sich ihr Studium und dessen Verlaufsplan selbstständig einzuteilen. Wer sich für ein flexibles Studium interessiert, hat verschiedene Möglichkeiten. Sie reichen von Studiengängen in Teilzeit bis hin zur kompletten Heimarbeit im Fernstudium.

Was bedeutet ‚flexibles Studium‘?

Bei einem herkömmlichen Studium wird der studentische Alltag weitgehend von der Hochschule vorgegeben. Vorlesungen und Seminare finden als Präsenztermine statt. Die Studierenden müssen zu den Veranstaltungen erscheinen, um beispielsweise zu einer Prüfung zugelassen zu werden. In diesen Fällen besteht eine Präsenzpflicht, die mit Anwesenheitslisten kontrolliert wird.

Ein flexibles Studium sieht diese örtliche Gebundenheit an die Hochschule nur teilweise vor. Präsenzzeit und Heimarbeit machen jeweils die Hälfte des gesamten Studiums aus. Bei manchen flexiblen Studienformen entfällt die Präsenzzeit komplett. Stattdessen eignen sich die Immatrikulierten ihre Studieninhalte eigenständig am Heimarbeitsplatz an. Vorlesungen werden virtuell übertragen. Die Kontaktaufnahme zwischen Studierenden und Dozenten erfolgt ebenfalls über Videochats.

Was sind die Gründe für ein flexibles Studium?

Die Motive für ein flexibles Studium sind vielfältig. Viele Akademiker entscheiden sich für flexible Studienformen, um das Studium ihrem Alltag besser anpassen zu können. Das Privatleben ist der entscheidende Punkt für die Präferenz von flexiblen Studienformen.

1. Die Vereinbarung von Studium und Nebenjob fällt bei flexiblen Studiengängen leichter. Berufstätige können auf diese Weise ihr Studium aufnehmen, ohne dafür ihre Arbeitsstelle aufgeben zu müssen.

2. Private Verpflichtungen wie die Betreuung der eigenen Kinder hindern oftmals daran, die Studienjahre in Regelstudienzeit abzuschließen. Ein flexibles Studium dehnt die Zeitspanne zwischen Immatrikulation und Abschlussarbeit weiter aus.

3. Andere Gründe beziehen sich auf die Persönlichkeit des Einzelnen. Vor allem Erstsemester oder sehr junge Studierende fühlen sich im privaten Umfeld sicherer. Den Alltag im universitären Rahmen empfinden sie oft als überfordernd. Ein Wechsel zu alternativen Studienangeboten kann eine Entlastung sein. Einige Studieninteressierte melden sich direkt in Fernhochschulen für ein flexibles Studium an. Der normale Weg an die Universität wird aus persönlichen Beweggründen bewusst umgangen.

Mitunter wird der Wunschstudiengang in einer Hochschule gelehrt, die sich nicht in unmittelbarer Umgebung befindet. Ein Umzug in die andere Stadt ist aber keine Option: Die Mietpreise sind zu kostspielig, man möchte lieber heimatnah studieren oder hat bereits im Heimatort eine Wohnung. Unter diesen Umständen kann der Entschluss heranreifen, flexibel studieren zu wollen.

Studienberatungsstellen können bei der Wahl der passenden Studienform weiterhelfen. In der Sprechstunde sollten angehende Studierende ihre Beweggründe für ein flexibles Studium nennen. Mit möglichst genauem Wissen über die jeweiligen Lebensumstände kann die Beratung gezielter erfolgen. Darüber hinaus erfahren Studierende bei der Beratungsstelle, an welchen Universitäten sie flexibel studieren können.

Welche flexiblen Studienformen gibt es?

Fernstudium und Abendstudium
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1. Das Fernstudium ist vermutlich am bekanntesten. Hier gibt es keine Vorgaben für die zeitliche und örtliche Organisation. Die fachlichen Inhalte werden von der Fernuni bestimmt. Für das Erarbeiten ist der Studierende zuständig. Die Studienzeit endet mit einem anerkannten Abschluss.

Mehr Infos zum Thema Fernstudium auf FH-Studiengang.de

2. Bei einem Teilzeitstudium liegt die Flexibilität auf dem zeitlichen Aspekt. In der Regel dauern Teilzeitstudiengänge länger als ein Studium in Vollzeit. Der Zeitrahmen bis hin zum Abschluss ist weiter gestreckt. So entsteht mehr Spielraum für andere Aufgaben, die parallel zum Studieren anfallen.

3. Das Abendstudium ist eng mit dem Teilzeitstudium verwandt. Seminare und Vorlesungen finden in den Abendstunden statt. Tagsüber gehen die Studierendem meistens ihrem regulären Job nach. Anders als beim Vollzeitstudium werden die Veranstaltungen häufiger auf die Wochenenden gelegt. Sie fallen zusätzlich zu den Wochenstunden an.

Mehr Infos zum Thema Abendstudium auf Abendstudium.com

4. Unter den flexiblen Studienformen nimmt das duale Studium eine gesonderte Stellung ein. Theoretische Unterrichtseinheiten werden mit praktischen Phasen verknüpft. Die Flexibilität liegt weniger auf Ort und Zeit, sondern auf den Studieninhalten. Ein duales Studium ist unter Studierenden beliebt, die schon früh Praxiserfahrungen sammeln und sich auf die Berufswelt vorbereiten möchten.

Mehr Infos zum Thema duales Studium auf Duales-Studium.de

Fazit

Ein flexibles Studium wird als Alternative zum ’normalen‘ Studium gerne genutzt. Es ermöglicht mehr Freiheit, die zugleich mit einer Forderung einhergeht: Verantwortungsvolles Arbeiten – mehr noch als im Vorlesungssaal.

Vor der Anmeldung sollten sich Studienanfänger selbst fragen, ob sie tatsächlich eigenverantwortlich arbeiten können. Selbstständigkeit nimmt während eines flexiblen Studiums eine noch größere Rolle ein als bei Studiengängen mit Präsenzpflicht. Bei einem flexibel aufgebauten Studium kommt es in besonderem Maße auf Eigeninitiative an. Diese Tatsache muss man sich noch vor dem ersten Onlineseminar vor Augen führen.

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